(1 Kundenrezension)

Tausendfühler Lars

Kinder mit Hochsensibilität

Format:
Hardcover
Auflage:
1. Auflage 2019
Seiten:
40
ISBN:
978-3-86739-131-3
17,00 

Wohin geht der Mond, wenn man ihn nicht mehr sieht? Wieso macht Klara so ein ernstes Gesicht? Lars ist ein Tausendfühler, er nimmt ganz vieles wahr und macht sich viele kluge Gedanken. Manchmal sieht, hört, riecht und spürt er so viel auf einmal, dass er sich ganz unwohl fühlt. Wenn es zum Beispiel im Kindergarten mal wieder besonders laut ist oder die Fingerfarben an den Händen kleben. Wieso ist das so bei ihm?

Zum Glück gibt es Opa, der Lars versteht. Und Opas Garten schuppen. Wenn man den doch nur mit in den Kindergarten nehmen könnte! Doch da hat Lars eine Idee …

Dieses einfühlsam illustrierte Bilderbuch macht deutlich, wie es sich anfühlt, hochsensibel zu sein, und gibt Anregungen, wie man damit gut umgehen kann.

»Das Problem der psychischen Hochsensibilität wird in diesem Kinderbuch sehr einfühlsam beschrieben, sodass sich auch kleinere Kinder in der Titelfigur Lars wiederfinden können. Der ›Tausendfühler Lars‹ wirkt damit der Stigmatisierung von psychisch hochsensitiven Kindern entgegen und gibt ihnen (und deren Bezugspersonen) die Möglichkeit, sich selbst besser zu verstehen und in ihrer Andersartigkeit zu begreifen und zu akzeptieren – eben als etwas Besonderes.«
Zitat aus dem Gutachten der Stiftung Gesundheit

Leseprobe

Autoren und Herausgeber

Autorin Hannah-Marie Heine

Hannah-Marie Heine ist Heilpädagogin mit Schwerpunkt Spieltherapie und Entwicklungsförderung. Sie arbeitet in einer Frühförderstelle und begleitet dort Kinder und Eltern ein Stück auf ihrem Weg. Seit ihrer Kindheit schreibt sie gerne Geschichten.

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Illustrator Heribert Schulmeyer

Heribert Schulmeyer ist Kinderbuchillustrator und lebt in Köln. Er arbeitet u. a. für Oetinger und Ravensburger.

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Bewertungen

  • Ilona Lange

    Ich habe mich sehr gefreut endlich ein Buch zum Thema Hochsensibilität für jüngere Kinder zu finden !
    Es ist wunderbar gelungen in den kurzen Textpassagen zu verdeutlichen, was hochsensiblen Kindern zu schaffen macht in ihrem Lebensumfeld. Toll fand ich auch : “Die Fingerfarbe riecht so stark. Die Fliege brummt so laut.”
    Weniger begeistert war ich davon, dass die Erzieherin dem kleinen Lars wenig sensibel das “Tausendfühlerkind” zuschreibt. Auf die Frage von Lars : “Was bin ich?” antwortet die Erzieherin LACHEND (ist irgendwas lustig daran?) erneut mit :”Ein Tausendfühlerkind” und erklärt ihm gleich mal in festschreibender Weise seine Gefühle, die auf ihn EINPRASSELN.
    Grauenhaft finde ich die Illustration dazu : Mit erhobenen Zeigefinger erklärt Frau Fuchs dem sensiblen Lars, dass er sich in seine Höhle zurückziehen kann.
    Irgendwo fern der Heimat gibt es noch weitere hochsensible Kinder, erfährt Lars.
    Leider gibt es danach keine Szene mehr zum Integration in die Kindergartengruppe !
    – In meiner Arbeit als Grundschullehrerin erlebe ich täglich, dass alle Kinder “Ruheinseln” im Alltag
    als wohltuend empfinden. Vielen Kindern wird es mal “zu viel” im Trubel, sie haben nur meistens nicht gelernt diese Reizüberflutung in der Gruppe zu artikulieren und ihr Bedürfnis nach Reizverarbeitung als absolut berechtigt wahrzunehmen. In jedem Klassenverband gibt es hochsensible Kinder, die deutlich zeigen, wenn es “zu viel” wird mit dem Lärm, der Gewalt, dem Tempo, dem Leistungsdruck, dem Gemeinschaftszwang, den Reizen, den Lernangeboten.
    MITEINANDER schalten wir als Gruppe dann einen Gang zurück und das empfinden dann fast alle Kinder als sehr angenehm. Dieses Potenzial schlummert in den hochsensiblen Kindern, es allen Menschen wahrnehmbar zu machen wie wichtig ein achtsamer Umgang mit den eigenen Bedürfnissen ist um in Balance zu bleiben !!
    – Wie wäre das wohl, wenn man dieses “weniger ist mehr” auf unsere Gesellschaft übertragen könnte ?
    Ich behaupte jetzt mal, dass in jedem von uns noch ein kleiner Höhlenbewohner steckt 🙂

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