Glück finden, Traurigkeit fühlen

Wenn Depressionen die Zeit nach der Geburt bestimmen

Postpartale Depressionen sind bis heute ein Tabuthema. Dabei erkranken allein in Deutschland etwa hunderttausend Frauen jährlich nach der Geburt an dieser ernst zu nehmenden Krankheit. Doch anstatt sich Hilfe zu suchen, verstecken die Betroffenen häufig ihre Symptome. Leiden heimlich. Fatal, denn je früher die Wochenbettdepression erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.


»Alles begann in der ersten Nacht nach Vanessas Geburt. Das kleine Wunder, das nur wenige Stunden zuvor unter Schreien aus meinem Bauch gepresst worden war, lag hilflos in seinem Bettchen. Zwei Hände voll Leben. Verantwortung bis in den Tod. War sie das süßeste Baby von allen? Mütter sagten das angeblich von ihren Kindern. Aber ich war mir da nicht so sicher. Meine Muskeln krampften von den Strapazen und die Endorphine ließen mich nicht schlafen. Vanessa atmete. Sie röchelte. Sie drehte sich um. Sie schmatzte. Und mir liefen Tränen über das Gesicht.«

Aus »Mutterglück«

So erzählt Carlotta Frey in ihrem Buch »Mutterglück« ungeschönt von ihrer inneren Zerrissenheit in den ersten gemeinsamen Stunden mit ihrem Baby. Sie ist ein typisches Beispiel für Mütter, die im Zuge von Schwangerschaft und Geburt an Postpartalen Depressionen erkranken. Ein Thema, das in Deutschland bis heute ein Tabu ist.

Ein Nachruf auf Ruth Fricke

Nach langer schwerer Krankheit ist am 4. September 2021 Ruth Fricke gestorben, einen Tag nach der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten, die sie initiiert hat.

Die Anerkennung der NS-Opfer von Zwangssterilisation und Patientenmord war eines der zentralen Anliegen von Ruth Fricke, die seit 2002 Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener (BPE) war. Viele Jahre war sie als dessen Vorstandsvorsitzende die Gesprächspartnerin der Fachverbände und des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK). Mit dessen langjährigen Vorsitzenden Gudrun Schliebener hat sie in ihrer gemeinsamen Heimatstadt Herford auch einen der ersten Krisendienste unter Beteiligung der Selbsthilfe etabliert. Ruth Fricke war Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit und lange auch im Vorstand des Dachverbands Gemeindepsychiatrie tätig (zum ausführlicher Nachruf »)

Bis 2014 hat sie auch öfter etwas für die Psychosoziale Umschau geschrieben. Vorrangige Themen waren die Arbeit des Kulturnetzwerkes des BPE oder die Einrichtung von Beschwerdestellen. Ihr letzter Beitrag – den man hier » noch mal nachlesen kann – schildert ihren Einsatz für die Anerkennung der Psychiatriepatienten, die der Aktion T4 zum Opfer fielen. Er macht deutlich, dass man ohne ein Bewusstsein für diese Geschichte nicht psychiatrisch tätig sein kann, aber auch, was man in diesem Bewusstsein alles erreichen kann.

Wir werden Ruth Fricke vermissen.

Hochwasserkatastrophe in Deutschland – Seelische Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Helfende

Starke Regenfälle haben im Juli für Hochwasser und Überschwemmungen vor allem in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern gesorgt. Wenn Sie als Betroffene*r, als Helfender oder als Augenzeug*in unter den Folgen und Eindrücken leiden finden Sie auf der Seite

Zur Seite »

Die Bilder und Schicksale haben uns sehr bewegt. Neben einer Geldspende stellt der Psychiatrie Verlag zusätzlich seinen Mitarbeitenden für eine begrenzte Stundenzahl frei, damit sie Betroffenen bei verschiedenen organisatorischen, handwerklichen und persönlichen Herausforderungen helfen können.

Redakteur*in gesucht!

Das Psychiatrienetz sucht zum 01.09.2021 eine*nRedakteur*in zur Pflege der gemeinsamen Website als freie*nMitarbeiter*in im Umfang von 20 Stunden monatlich.

Im Psychiatrienetz werden Inhalte und Materialien für Psychiatrieerfahrene, Angehörige, Profis und die interessierte Öffentlichkeit auf der Website www.psychiatrie.de zur Verfügung gestellt. Es bietet ein Forum für Diskussion, Erfahrungsaustausch und Kommunikation. Die Sozialpsychiatrie ist gemeinsamer Ausgangspunkt der das Psychiatrienetz tragenden Verbände und Verlage:

  • Bundesverband der Angehörigen psychisch kranker Menschen e.V. (BApK)
  • Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP)
  • Psychiatrie Verlag GmbH
  • BALANCE buch + medien verlag

Die*der Redakteur*in ist für die Pflege und Weiterentwicklung der Website verantwortlich. Dazu ist vor allem auf die Informationen der fünf Verbände und Verlage zurückzugreifen. Ein wichtiger Bestandteil ist zudem die Begleitung der Expert*innen, die über das Psychiatrienetz Beratungen anbieten.

Alle Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung »

Paare mit Paketen – Psychische Erkrankungen gemeinsam meistern

Wenn Partnerinnen oder Partner psychisch erkranken, potenzieren sich die Probleme, heißt es. Aber ist das wirklich und immer so? Karen-Susan Fessel hat elf Paare einfühlsam zu den Schwierigkeiten, aber auch eventuellen Vorteilen befragt. Mit zuweilen erstaunlichen Ergebnissen.

Wie lernt man sich kennen, und wann kommt die Wahrheit auf den Tisch? Entwickeln betroffene Paare ganz eigene Strategien in der Alltagsbewältigung? Wer stützt wen, und gibt es darin ein Gleichgewicht? Oder braucht es das gar nicht? Und wie gelingt es, Schwere in Leichtigkeit aufzulösen und Humor zu bewahren?

Elf beeindruckende Paare erzählen aus ihrem Leben. Ausdrucksstarke Porträts von Werner Krüper machen die eindringlichen Reportagen zu einem unvergleichlichen Buch!

Zum Buch »

Zwischen Unterstützung und Selbstfürsorge – »Wahnsinnig nah«: Ein Buch für Familien und Freunde psychisch erkrankter Menschen

»Meiner Erfahrung nach sind Angehörige irgendwann nicht mehr nur Angehörige, sondern rutschen zusätzlich in die Rolle einer Krankenschwester […], in die Rolle eines Sozialarbeiters […], in die Rolle einer Psychologin […] und in noch viele andere Rollen. Nehmen Sie Ihre eigenen Grenzen wahr. Holen Sie sich für sich selbst Hilfe, wenn Sie mit der Situation überfordert sind.«

Auszug

Wenn ein Partner, ein Kind oder Elternteil psychisch erkrankt, helfen Angehörige und Freunde gerne. Aber wie? Und wie viel Hilfe tut gut – dem Betroffenen und einem selbst? Was ist mit den eigenen Ängsten, Sorgen und vielleicht auch Scham- und Schuldgefühlen?

Die Erfahrungen anderer Angehöriger bieten Entlastung und machen Mut. Expertinnen und Experten erklären, was Diagnosen bedeuten – und was nicht –, welche Hilfe- und Behandlungsangebote es gibt und wie man gut miteinander kommuniziert. Denn wer informiert ist, kann Grenzen setzen, Vorurteilen gelassen begegnen und sich selbst Hilfe holen.

Zum Buch »

Mit Bipolarer Störung durch die Corona-Pandemie

Anlässlisch des internationalen Tags der Bipolaren Störungen am 30. März 2021 veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen eine Pressemitteilung mit Hilfsmöglichkeiten in der Corona-Pandemie.

»Catherine Zeta-Jones, Ben Stiller und Kanye West haben eines gemeinsam – sie leiden an einer Bipolaren Störung. Menschen mit dieser Störung fallen von einem Gefühlsextrem ins andere: Auf manische Phasen mit teils euphorischen Höhenflügen folgt häufig eine tiefe Depression. Etwa 1-2 % der Menschen in Deutschland sind von einer Bipolaren Störung betroffen und haben dadurch ein erhöhtes Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken. Die soziale Isolation der letzten Monate belastet Betroffene wie Angehörige zusätzlich. Die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) informiert über Hilfsangebote.«

Die Angebote in Kürze:

»Menschen mit Bipolarer Störung und Angehörige, die allein nicht mehr weiterwissen, können sich an die Telefonberatung der DGBS wenden. Unter der kostenfreien Nummer 0800 55 33 33 55 stehen selbsthilfeerfahrene Angehörige und bipolar Betroffene als Ansprechpartner zur Verfügung – auch anonym. Eine Beratung ist außerdem per E-Mail unter mailberatung@dgbs.de möglich. Speziell für Angehörige bietet die DGBS zusätzlich moderierte Angehörigentreffen zum gemeinsamen Erfahrungs- und Informationsaustausch über Videotelefonie an. Weitere digitale Anlaufstellen sind das Bipolar-Forum oder entsprechende Gruppen in den sozialen Medien. Eine spezielle Mailberatung gibt es für im Gesundheitswesen Tätige, die selbst von einer Bipolaren Störung betroffen sind unter kontakt.sbp@dgbs.de.

Weitere Informationen/Anlaufstellen:
Webseite der DGBS: www.dgbs.de
Liste mit Hilfsmöglichkeiten: tinyurl.com/dgbs-hilfe
Kostenfreie Telefonberatung: 0800 55 33 33 55
Beratung per E-Mail: mailberatung@dgbs.de
Beratung für Selbst Betroffene Profis: kontakt.sbp@dgbs.de
Digitale Angehörigentreffen: Florian Klingler (f.klingler@dgbs.de)
Forum: www.bipolar-forum.de
Kliniken mit DGBS Gütesiegel: tinyurl.com/dgbs-kliniken«

Antistigma in Videos

Zusätzlich zur Pressemitteilung veröffentlicht die DGBS auch 5-minütige YouTube Videos auf ihrem Kanal. Hier können Sie die Videos ab dem 30. März ansehen ».

Hier können Sie die Pressemitteilung in voller Länge herunterladen:

Sektenkindern eine Stimme geben

Menschen, die in sektiererischen Gruppierungen hineingeboren werden oder in jungen Jahren hineingeraten, sind häufig gravierenden Einschränkungen ausgesetzt. Was es bedeutet, »wie eine Maschine« groß zu werden, anscheinend nur Teil eines angeblich größeren Ganzen zu sein, und wie wichtig es daher ist, Hilfeangebote speziell für Sektenkinder zu schaffen, ist Thema der neuen Podcast-Folge von »Kopfkino – Aussteiger berichten«.

Dina Hellwig, Schauspielerin und Sprecherin, ist bei den Zeugen Jehovas aufgewachsen und spricht mit Kathrin Kaufmann und Laura Illig über ihr neues Buch »Sektenkinder – Vom Aufwachsen in neureligiösen Gruppierungen und dem Leben nach dem Ausstieg« – ein Buch, das für sogenannte Sektenkinder selbst geschrieben ist. Das Buch zeichnet eindrucksvoll das Leben in einer Sekte nach. Was es genau mit den Betroffenen macht und wie wichtig es ist, diese Menschen aufzufangen und geeignete Hilfeangebote zu schaffen, zeigen die starken Zitate ehemaliger Sektenkinder.

Destruktive Gruppierungen richten ihre Energie stark nach innen – sie isolieren sich größtenteils von der Außenwelt, sodass kaum etwas davon, was hinter verschlossenen Türen geschieht, nach außen dringt. Mit ihrem Buch wollen die Autorinnen vor allem auch zeigen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man als Kind in eine solche Gruppierung hineingeboren wird oder ob man sich selbst zu einem späteren Zeitpunkt entschließt, einer solchen Gruppierung beizutreten – und für das Thema sensibilisieren.

Das Buch basiert auf einer wissenschaftlichen Studie, für die den beiden Autorinnen 2019 der Förderpreis des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit und des Fachbereichstags Soziale Arbeit für herausragende Abschlussarbeiten verliehen wurde.

Hören Sie mehr über die Entstehungsgeschichte des Buches und über das Leben sogenannter Sektenkinder.

Hier » geht es direkt zum Podcast.

»Ich konnte gar nicht entscheiden, was ich glaube. Einem Kind kannst du alles sagen, das glaubt dir alles. Ich habe alles sofort geglaubt, ohne irgendwie irgendetwas zu hinterfragen. Ein Mensch, der mitten im Leben einer Sekte beitritt, hat schon eine Persönlichkeit. Ich finde es sehr gefährlich, dass das bei Kindern nicht so ist. Es tut mir für jedes Kind leid, das in eine Sekte hineingeboren wird. Die werden so programmiert, dass sie es extrem schwer haben, sich daraus zu befreien.«

Lisa, 21 Jahre

Mitwirkende gesucht! Paare mit Gepäck – Beziehungsporträts von Menschen mit einer psychischen Erkrankung

Für ein neues Buchprojekt suchen wir Paare, die mit einer psychischen Erkrankung umgehen müssen!

Bei Paaren, von denen ein Partner, vielleicht aber auch beide, unter psychischen Problemen leidet, potenzieren sich die Problematiken, heißt es. Aber ist das wirklich und immer so?

Wie lebt es sich als Paar mit psychischen Problemen im Gepäck? Erzählt man gleich, was einen so umtreibt und festhält? Wie lernt man sich überhaupt kennen, und wann kommt die Wahrheit auf den Tisch?
Entwickeln Paare, die mit einer oder mehreren psychischen Erkrankungen umgehen müssen, ganz eigene Strategien in der Alltagsbewältigung? Entsteht vielleicht eine sogar fruchtbare Dynamik? Wer stützt wen, und gibt es darin ein Gleichgewicht? Oder braucht es das gar nicht?
Wie gelingt es, Schwere in Leichtigkeit aufzulösen und sich den eigenen Humor zu bewahren?

Karen-Susan Fessel spricht mit betroffenen Paaren unterschiedlichen Alters und Geschlechts bei ausgiebigen Kaffeegesprächen in privatem Rahmen und lockerer Atmosphäre über die Schwierigkeiten, aber auch eventuellen Vorteilen, die eine anscheinend vorrangig problematische Grundkonstellation mit sich bringt.

Die in privatem Rahmen entstandenen Interviews werden von der Autorin zu jeweils ca. zehn- bis fünfzehnseitigen Reportagen verdichtet und von schwarz-weißen Porträtfotos (Fotograf: Werner Krüper) der jeweiligen Paare illustriert. 

Wir freuen uns sehr, wenn Sie und Ihr*e Partner*in Teil dieses Buchprojekts sein möchten, und sind gespannt auf Ihre Geschichten!

Zuschriften bitte per E-Mail an: kluenter@psychiatrie-verlag.de

Betreff: Buchprojekt Paare mit Gepäck

Einsendeschluss ist der 31.10.2020

Autorin: Karen-Susan Fessel ist Schriftstellerin und lebt und arbeitet in Berlin. Seit 1994 sind mehr als dreißig Romane und Erzählungen für Kinder, Erwachsene und Jugendliche erschienen, die teils mehrfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. 2020 wurde ihr für ihr literarisches Schaffen und soziales Engagement das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Fotograf: Werner Krüper absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Krankenpfleger, dann wandte er sich der Fotografie zu und studierte Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Bielefeld. Seit 1990 ist er als freier Fotograf tätig. Sein Interesse für die Menschen, die Pflege in Anspruch nehmen, ist ihm geblieben und schlägt sich unter anderem in Arbeiten für Institutionen und Medien im sozialen Bereich nieder. Für das Erfahrungsbuch »Die Hoffnung trägt« mit Recoverygeschichten von psychisch erkrankten Menschen, das im BALANCE buch + medien verlag erschienen ist, hat er die Porträtfotos gemacht. Weitere Informationen und Fotos unter www.werner-krueper.de

Foto: Pixabay / pexels.com

Schreibaufruf zu Magersucht verlängert

Viele haben uns gesagt, wie wichtig es ist auf das Thema Magersucht aus der Perspektive der Betroffenen zu berichten. Weil uns Anfragen mit der Bitte um mehr Zeit zum Schreiben erreicht haben, verlängern wir nun die Frist bis zum 31.1.2021!

Hier noch mal die Eckpunkte: Menschen mit der Diagnose Magersucht (Anorexie) haben nicht nur eine Essstörung. Es gibt mehr und ganz anderes zu erzählen als über die Beschäftigung mit Essen, Nichtessen, Kalorienzählen und Gewicht. Es gibt andere Geschichten zu berichten, als über Zwangsmaßnahmen, Einschränkungen und die Unmöglichkeit, an Dingen teilhaben zu können.

Dieses Buchprojekt hat das Ziel, einen Rahmen für die Erfahrungen von Menschen mit der Diagnose Anorexie zu schaffen. Auch und gerade interessieren uns die Geschichten von Erwachsenen (auch Männern!), die schon längere Zeit mit der Erkrankung leben. Wir wünschen uns Texte zu folgenden Themen: Wie gelingt es Dir, am Alltag teilzuhaben mit und trotz der vielleicht chronischen Erkrankung? Welche Träume, Wünsche und Ziele gibt es in Deinem Leben, auch wenn Du vielleicht nur ganz heimlich an sie denken magst? Wer und was hilft Dir im Alltag?

Angedacht ist eine Veröffentlichung ausgewählter Texte im BALANCE buch + medien verlag. Weil dort nur ein bestimmter Platz zur Verfügung steht, kann dies nicht nur dazu führen, dass wir nicht alle Texte übernehmen können, sondern auch, dass es vonseiten der Herausgebenden oder des Lektorats Anregungen gibt, Passagen zu überarbeiten, bestimmte Themen zusätzlich aufzunehmen oder auch Textteile zu streichen. Nur so kann es möglich werden, dass das Buch als Ganzes lebendig wird und in sich stimmig bleibt.

Die Beiträge sollten möglichst als Word-Dokument abgespeichert werden und nicht mehr als 15.000 Zeichen (mit Leerzeichen) umfassen. Am Ende jeden Textes wäre es schön, wenn du in 5–6 Stichpunkten noch einmal auflisten würdest, was Dir geholfen hat, den Alltag zu schaffen. Außerdem möchten wir Dich bitten, Magersucht in einem Satz zu beschreiben, der mit folgenden Worten beginnt: Magersucht ist für mich ….

Schreib uns bitte auch, ob du im Falle einer Veröffentlichung bereit bist, dies unter deinem Namen oder unter Pseudonym zu tun, ob du ggf. Lesungen machen oder auch Pressefragen beantworten würdest.

Wir freuen uns sehr über Zuschriften und sind gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht!

E-Mails bitte an: magersucht@balance-verlag.de

Betreff: Buchprojekt Magersucht

Einsendeschluss ist der 31.1.2021

Wir werden eine Eingangsbestätigung verschicken, bitten aber um Verständnis, wenn wir erst Mitte April 2021 über den Stand der Dinge informieren können: Ob das Buch zustande kommt oder nicht, wer dabei ist oder nicht.

Wir sind:

Christiane Tilly: Ich habe eigene Erfahrungen mit Magersucht seit der Pubertät, bin Diplom-Pädagogin, habe an verschiedenen Buchprojekten mitgearbeitet und arbeite derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Eckhard Klein: Ich habe erst 2005 verstanden, dass ich Magersucht habe. Da war ich vierzig Jahre alt. In diesem Jahr war ich in einer Klinik. Ich war zu der Zeit Redakteur beim NDR. Heute bin ich beim SPIEGEL. Die Magersucht ist noch da. Aber ich habe mich mit ihr arrangiert – mal mehr, mal weniger.

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

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